Nikola Šubić Zrinski

 

1508. – 1566.

Nikola Šubić Zrinski (1508-1566) war „Hauptstütze und Beschützer Kroatiens, Kommandant von Szigetvár und der erste Schrecken für Türken zu seinen Zeiten“. Über den Helden von Szigetvár schreiben auch die deutschen Autoren. Er ist auch in Ungarn der nationale Held. Seit er jung war, kämpfte er in den Kriegen und im Alter von 21 Jahren hatte eine wichtige Rolle in der Verteidigung von Wien 1529. Im Jahre 1542 rettete er mit 400 Kroaten Pest von sicherer Vernichtung. Als Held wurde er in ganz Europa bewundert, wo er der neue Leonidas genannt wurde. Nikola heiratete am 17. Jun 1543 Katarina Frankopan, die Schwester vom Fürsten Stjepan Frankpan von Ozalj. Angeblich fand die große siebentägige Hochzeit mit zahlreichen Gästen gerade in Ozalj statt. Und tatsächlich hat Nikola zwischen den Mauern der Altstadt Ozalj sein Zuhause gebaut – das Palais Zrinski. Das beweist die über dem Eingangstor eingemeißelte Aufschrift NICO.CO.ZR. 1556 (Nicolaus comes Zriniensis 1556 – Nikola, der Graf Zrinski 1556). Das Palais ist auf einem steilen Fels, oberhalb des Flusses Kupa in Form eines Rechtecks gebaut worden und hat bis heute sein Aussehen aus dem 16. Jh. erhalten. Nikolas berühmteste Nachkommen sind sein Enkel Juraj Zrinski und seine Urenkel Nikola und Petar..

WISSENSWERTES

Unter den vielen Werken und Orten, die dem kroatischen Leonidas gewidmet sind, ist die Oper „Nikola Šubić Zrinski“ besonders bedeutend. Die Oper komponietre der Adlige Ivan Zajc nach dem Libretto von Hugo Badalić. Ihm ist es zu danken, dass Nikola Zrinski sogar in Japan wegen seiner ehrenwürdigen samuraiartigen Heldentodes geschätzt und geehrt wird. Zu seinen Ehren singen oft japanische Männerchore die Arie aus der Oper, die unsere Seeleute 1919 ihnen beigebracht haben, als sie zwei Monate in der Nähe von Osaka das im Sturm zerstörte Schiff reparierten. Am 26. Februar 2006 sang der japanische Männerchor von 1000 Mitgliedern in der Konzerthalle in Tokio die Arie „In den Kampf“, was ein Rekord für diese Art von Chorsingen war. 10 000 Leute besuchten das Konzert.

Nikola Šubić Zrinski schrieb in Glagoliza (die alte kroatische Schrift).

Nikola Šubić Zrinski